Zukunftsfähige Gemeinden Hörnerkirchen

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Die Ergebnisse und Ideen der Workshops unter dem Motto "Zukunftsfähige Gemeinden" werden in diesem Projekt hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit überprüft.

Ausgangslage

Die vier Gemeinden des Amtes Hörnerkirchen haben einen mehrwöchigen Beteiligungsprozess mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern unter der zentralen Fragestellung „Wie wird unsere Gemeinde 2020 aussehen?“ durchgeführt.

Auffällig ist, dass die Kommunen sich bereits aktiv mit den zentralen  Themen der heutigen Zeit, z.B. Auswirkungen der demografischen Entwicklung, zukunftsfähige Breitbandversorgung, Erhalt der ländlichen Grundversorgungen etc., beschäftigen. In den Workshops wurden vier Projektideen weiterentwickelt, welche Bestandteil dieses Antrages sind, und welche dazu beitragen sollen, die zukunftsfähige Aufstellung der Gemeinden zu sichern.

Projektbeschreibung

1. Interkommunales Innerortsentwicklungskonzept

Anhand eines interkommunalen Entwicklungskonzeptes sollen innerörtliche bauliche Entwicklungsflächen ermittelt werden. In den Workshops wurde deutlich, dass innerörtliche Entwicklung vor dem Ausweisen neuer Baugebiete angestrebt wird. Mit dem Entwicklungskonzept sollen Leerstände und Baulücken aufgezeigt werden. Dies wird als Vorstufe für eine Überarbeitung des interkommunalen Flächennutzungsplans gesehen.

2. Breitbandkonzept

Momentan läuft eine Analyse der Stadtwerke Barmstedt, über die mögliche Umsetzung einer Breitbandlösung im Amtsgebiet. Diese soll als Grundlage genommen werden, für eine breit angelegte Machbarkeitsstudie für ein Glasfasernetz unter Beteiligung der Gemeinde.

3. Aufwertung der Erholungsinfrastruktur

Das Amtsgebiet verfügt über eine naturräumlich interessante Lage. Bokel besitzt mit dem Bokeler See (in Privatbesitz) ein kleines ‚Juwel‘ für die Naherholung und die touristische Infrastruktur. Im Sommer gibt es hier ein Naturfreibad und im Winter wird der See vielfach als Eislauffläche genutzt. Um den See herum führt ein Wanderpfad, welcher sich in das umläufige Wegesystem eingliedert. Zukünftig werden auch die Sandabbauflächen in Ortsnähe in Bezug auf die Einbeziehung als Naherholungsgebiet zu betrachten sein.

Ein wesentlicher Beitrag für die zukünftige Profilierung der Gemeinden als attraktive Wohnstandorte werden die Naherholungsmöglichkeiten gesehen. Hier ist besonders die Infrastruktur für ortsnahe Erholungsspaziergänge zu verbessern. Daher sollen zusätzliche Wege auf ihre Nutzung als Spazierwege überprüft und gegebenenfalls hergerichtet werden und die begleitende Infrastruktur, wie Bänke und Tisch-Bank-Kombinationen an interessanten Raststellen hergerichtet werden.

Als weiterer Punkt soll die Beschilderung von kulturhistorisch und naturräumlich bedeutsamen Örtlichkeiten in den Gemeinden durchgeführt werden.

4. Gemeinsames Webportal für die Netzwerkbildung und Gesamtdarstellung von Vereins- und kommunalen Angeboten

Das Internet ist in den letzten Jahren zum Informationsgeber Nummer 1 geworden. Es wird immer mehr zur Gewohnheit, dass sich benötigte Informationen direkt über das Internet geholt werden. Besonders die schnelle Aktualisierungsrate macht es für viele Menschen so attraktiv. Auch Netzwerke werden heute verstärkt im Internet aufgebaut und unterhalten.

In den Workshops wurde deutlich, dass das Zusammenwachsen von Vereinen, Verbänden und den Kommunen im Amtsgebiet durch eine stark auf Vernetzung setzende Internetpräsenz gesteigert werden sollte. Zurzeit unterhält und pflegt jede Institution ihre eigenen Webseiten, was dazu führt, dass die Informationsfindung für die BürgerInnen schwierig ist.

Auf einem gemeinsamen Webportal sollen alle Informationen für die BürgerInnen aktuell abrufbar sein. Darüber hinaus soll die Plattform die Möglichkeiten bieten, Netzwerke zwischen den Institutionen aufzubauen und zu pflegen und eine erhöhte Bürgerbeteiligung gewährleisten. Weiterhin wird besonders Neubürgern der Zugang zu den ortsansässigen Institutionen erleichtert.

Projektziele

Mit den dargestellten Projektansätzen verfolgen die beteiligten Kommunen folgende Ziele:

1. Vorbereitung einer zukunftsfähigen Breitbandversorgung aller vier Gemeinden

2. Innerörtliche Entwicklungspotenziale aufzeigen und Leerstände nutzen

3. Netzwerkbildung und Unterstützung des Zusammenwachsens der vier Gemeinden

4. Stärkere Informations- und Partizipationsmöglichkeiten für die BürgerInnen

Projektdetails

  • Antragsteller: Amt Hörnerkirchen
  • Trägerschaft: Öffentlich
  • Projektkosten (Euro): 36.890,00
  • Fördersumme (Euro): 17.050,00
  • Zeitraum: Juni-November 2012

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