Studie zu den Entwicklungsmöglichkeiten des Flugplatzes Hungriger Wolf

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Die Studie hat als Hauptziel, die Möglichkeiten einer Kooperation des Flughafens Hamburg mit dem Flugplatz Hungriger Wolf zu betrachten und vorzubereiten.

Der Flugplatz „Hungriger Wolf“ ist 40 km nördlich des Großraumes Hamburg gelegen. Über die Bundestrasse 77 und die A23 ist der Norden Hamburgs innerhalb von ca. 50 Minuten mit dem Auto zu erreichen.

Der Flugplatz verfügt über
  • eine Hartbahn 21/03 mit 550x30m Asphalt + 500m Grass (Ausbaureserve ist 1.400m)
  • Eine Querbahn 09/27 Gras mit 700x40m
  • Asphaltierte Rollwege
  • eine Tankstelle mit AVGAS
Im Juni 2003 wurde der militärische Standort, die Kaserne und die Heeresfliegerstaffel, geschlossen bzw. verlegt. Zurzeit wird der Flugplatz von der „Flugplatz Hungriger Wolf Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft mbH“ verwaltet. Der Itzehoer Luftsportverein nutzt und betreut den Flugplatz.

Es soll in einer zu erstellenden Studie geprüft werden, ob und wie der Flugplatz Hungriger Wolf als Partner und Ausweich- bzw. Ergänzungsflughafen des Flughafens Hamburgs genutzt werden kann.

Dieses ist vorstellbar für z.B.

  • Business-Flieger/ Klein-Jets / Privat-Jets (General aviation)
  • Luftfracht
  • Luftsportvereine
  • Wartung und Reparatur von Flugzeugen

Es soll ausdrücklich nicht in Erwägung gezogen werden, zu dem Flughafen Hamburg in irgendeiner Weise in Konkurrenz zu treten. Vielmehr soll an Hamburg das Angebot gemacht werden, in dem Flugplatz Hungriger Wolf eine Option zur eigenen Kapazitätserweiterung zu sehen, um kapazitätseinschränkende Verkehre zu verlagern.

Die operationalen und technischen Bedingungen auf dem Flugplatz Hungriger Wolf sind zu prüfen und zu bewerten, ebenso die Lage des Flugplatzes für die möglichen Nutzungen.

Die Entwicklungen des nationalen, europäischen und interkontinentalen Flugverkehrs für die angesprochenen Marktsegmente sind zu berücksichtigen, ebenso die aktuelle und zukünftige Kapazität des Flughafens Hamburg.

Interviews mit den Hauptakteuren und weitere Marktkontakte werden das Grundgerüst des methodischen Vorgehens sein. Die Studie wird in enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber erstellt.

Weiterhin sollen in der Studie, soweit erforderlich, infrastrukturelle Maßnahmen zur Verbesserung der Flugsicherheit aufgezeigt werden. Damit kann die Studie als Grundlage für die Beantragung infrastruktureller Fördermittel im Rahmen des Zukunftsprogramms Wirtschaft dienen.

Projektdetails

  • Antragsteller: Gemeinde Hohenlockstedt
  • Trägerschaft: Öffentlich
  • Projektkosten (Euro): 12.000,00
  • Fördersumme (Euro): 5.546,22
  • Zeitraum: 01.04.2009 bis 31.12.2009

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