Neubau eines Offenstalls zur Pensionspferdehaltung, Hof Lüth

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Angepasst an moderne Formen der Pferdehaltung ist die Errichtung eines Offenstalls zur Pensionspferdehaltung geplant. Das Stallgebäude wird komplett neu errichtet, die weitere Infrastruktur (z.B. Paddock, Weidezäune) ist überwiegend vorhanden.

Das vorhandene Wirtschaftsgebäude wird derzeit teilweise zur Pferdehaltung und Futterlagerung
genutzt. Die Pferde sind in Boxen, die nach Umbau der Stalleinrichtung des ehemaligen Kuhstalls ca. 1980 entstanden, untergebracht. Die Boxen entsprechen nicht mehr den Anforderungen einer modernen Stallhaltung. Insbesondere die Lüftung in den Wintermonaten gibt Anlass zur Modernisierung. Das ehemalige Raufutter‐ und Strohlager befindet sich über den Stallungen im ersten Stock des Gebäudes. Ehemals wurden hier die Futtermittel lose bzw. in kleinen Ballen gepresst eingelagert. Aufgrund der heute üblichen Großballen für Heu und Stroh wird der Lagerraum nur noch wenig genutzt. Aufgrund beengter Türen und Durchbrüche ist die Handhabung der Großballen nur mit erhöhtem Arbeitsaufwand möglich.

Angepasst an moderne Formen der Pferdehaltung ist die Errichtung eines Offenstalls zur
Pensionspferdehaltung geplant. Das Stallgebäude wird komplett neu errichtet, die weitere
Infrastruktur (z.B. Paddock, Weidezäune) ist überwiegend vorhanden. Ebenfalls ist der überwiegende Teil der notwendigen Stalleinbauten für die Boxenabtrennung etc. vorhanden. Der Einbau einiger Boxen ist notwendig, um einzelne Tiere temporär von der Herde trennen zu können, z.B. bei Krankheiten oder während der Kennenlernphase für neue Herdenmitglieder.

Mit dem Stallneubau sollen mehrere Ziele erreicht werden. Der Ausbau der Stallkapazitäten dient dem Aufbau eines neuen Betriebszweiges, der Pensionspferdehaltung. Mindestens 10 Pferde sollen in dem neuen Offenstall Platz finden. Die moderne Haltungsform in einem Offenstall entspricht den Bedürfnissen der Pferde nach Bewegung und Frischluft. Weiter soll sie helfen, die Tiergesundheit zu verbessern. Gleichzeitig wird der Arbeitsablauf optimiert und der Einsatz von Einstreumaterial minimiert. Stroh kommt zukünftig nur noch in den sporadisch besetzten Boxen zum Einsatz. Die übrigen Aufenthaltsplätze der Pferde werden nur noch gereinigt.

Projektdetails

  • Antragsteller: Herr Hans-Günther Lüth
  • Trägerschaft: Privat
  • Projektkosten (Euro): 131.709,46
  • Fördersumme (Euro): 27.670,06
  • Förderquote: 25% (der Nettokosten)
  • Zeitraum: 2011-2012

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